Lumholtz

Carl Sophus Lumholtz (* 23. April 1851 in Fåberg, Norwegen; † 5. Mai 1922 in Saranac Lake, New York, USA) war ein norwegischer Naturforscher und Ethnologe. Er war Mitglied der Gesellschaft für Wissenschaft von Norwegen und auswärtiges Mitglied der Gesellschaft für Anthropologie Paris. Ein Nationalpark in Queensland wurde nach ihm benannt.

Bald nach seinem naturwissenschaftlichen Abschluss bereiste Lumholtz von 1880 bis 1884 im Auftrag des Zoologischen und Zootomischen Museums der Universität von Christiania (Oslo) Süd- und Nordost-Australien um neue Säugetierarten zu entdecken und Belegstücke für das Museum zu sammeln. Aufgrund seines Interesses für Naturvölker nahm er Kontakt zu den Aborigines auf, welche ihn bei seiner Suche unterstützten. Sie berichteten ihm von einem ungewöhnlichen Tier, welches auf Bäumen in den Gebirgen nahe der Küste lebt. Lumholtz machte sich auf die Suche und entdeckte die erste von zwei in Australien vorkommenden Baumkänguru-Arten, welche nach ihm Lumholtz-Baumkänguru (Dendrolagus lumholtzi) benannt wurde. Zuvor waren Baumkängurus nur von Neuguinea bekannt.

Nach seiner Rückkehr nach Norwegen 1884 unternahm Lumholtz aufgrund seines Interesses für primitive Kulturen zwischen 1890 und 1910 sechs Forschungsreisen nach Nordwest-Mexiko und bereiste von 1913 bis 1917 Borneo.

 

Schwammeffekt

Die Gelenke des menschlichen Körpers sind auf Bewegung angewiesen.

Da der Gelenkknorpel nicht direkt durchblutet wird, braucht er für seine Ernährung Druck- und Entlastungsphasen. Der dadurch entstehende Schwammeffekt bzw. Sogeffekt ernährt den Knorpel. Es werden auf diese Art Nährstoffe zugeführt und Schlackestoffe abtransportiert.

 
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